GRÜNE fordern mehr Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden
Ratsantag der Stadtratsgruppe wurde mehrheitlich beschlossen
Samstag, 30. Mai 2026
Die Stadtratsgruppe GRÜNE-Linke begrüßt den mehrheitlichen Beschluss des Rates der Stadt Nienburg, die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur priorisierten Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden zu beauftragen. Vorausgegangen war eine Debatte um den Antrag der GRÜN-Linke-Gruppe in der Ratssitzung am 12. Mai, in der insbesondere Fragen der personellen und finanziellen Ressourcen diskutiert wurden.
Mit dem Antrag hatte die Gruppe GRÜNE-Linke gefordert, die Stadt möge mit Unterstützung der Stadtwerke Nienburg ein Konzept vorlegen, das die schrittweise Ausstattung geeigneter städtischer Dächer mit Photovoltaikanlagen vorsieht. Dabei sollen insbesondere jene Gebäude betrachtet werden, die nicht ohnehin im Zuge von Sanierungen oder Anbauten gesetzlich mit Solaranlagen ausgestattet werden müssen.
„Die Energiewende findet nicht nur in Berlin oder Hannover statt, sondern ganz konkret auch vor Ort in unseren Kommunen“, erklärt der Gruppenvorsitzende Dorian Spange. „Viele städtische Gebäude verfügen über große und geeignete Dachflächen, die bislang ungenutzt bleiben. Das ist weder aus ökologischer noch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll.“ Ziel des Antrages sei es gewesen, endlich einen verbindlichen Fahrplan für den Ausbau der Solarenergie auf kommunalen Gebäuden zu schaffen.
Es werden heute bereits Photovoltaikanlagen im Rahmen von Contracting-Modellen gemeinsam mit den Stadtwerken betrieben. Nach Auffassung der Gruppe GRÜNE-Linke reicht es jedoch nicht aus, Einzelmaßnahmen ohne langfristige Planung voranzutreiben. Vielmehr müsse nachvollziehbar festgelegt werden, welche Gebäude aufgrund ihrer Dachgröße, Ausrichtung oder energetischen Situation besonders geeignet seien und in welcher Reihenfolge eine Umsetzung erfolgen solle. Die Gruppe GRÜNE-Linke weist darauf hin, dass gerade deshalb ein strukturiertes Konzept notwendig sei. Andreas Finckh, Mitarbeiter der Stadtratsgruppe, sieht erhebliche Potentiale an den Schulen Energiekosten einzusparen. „Es ist gut, dass es schon einige Anlagen gibt bzw. in Planung sind, aber es geht uns darum, weitere sinnvolle Optionen für den Bau neuer Anlagen zu ermitteln. Wir sehen da noch viel Potential.“
Dorian Spange verweist zudem auf die finanzielle Bedeutung des Vorhabens: „Photovoltaik ist aktiver Klimaschutz und zugleich ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Jede Kilowattstunde Strom, die die Stadt selbst erzeugt, macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen.“ Gerade vor dem Hintergrund dauerhaft hoher Energiekosten müsse die Stadt ihre Möglichkeiten zur Eigenversorgung konsequent nutzen.
Die Stadtratsgruppe sieht in dem Ratsbeschluss einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und nachhaltigen kommunalen Energiepolitik. „Andere Städte zeigen längst, dass Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden selbstverständlich sein kann“, so Spange abschließend. „Nienburg sollte hier nicht nur Schritt halten, sondern die Chancen der Energiewende aktiv nutzen.“
Samstag, 30. Mai 2026
Die Stadtratsgruppe GRÜNE-Linke begrüßt den mehrheitlichen Beschluss des Rates der Stadt Nienburg, die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur priorisierten Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden zu beauftragen. Vorausgegangen war eine Debatte um den Antrag der GRÜN-Linke-Gruppe in der Ratssitzung am 12. Mai, in der insbesondere Fragen der personellen und finanziellen Ressourcen diskutiert wurden.Mit dem Antrag hatte die Gruppe GRÜNE-Linke gefordert, die Stadt möge mit Unterstützung der Stadtwerke Nienburg ein Konzept vorlegen, das die schrittweise Ausstattung geeigneter städtischer Dächer mit Photovoltaikanlagen vorsieht. Dabei sollen insbesondere jene Gebäude betrachtet werden, die nicht ohnehin im Zuge von Sanierungen oder Anbauten gesetzlich mit Solaranlagen ausgestattet werden müssen.
„Die Energiewende findet nicht nur in Berlin oder Hannover statt, sondern ganz konkret auch vor Ort in unseren Kommunen“, erklärt der Gruppenvorsitzende Dorian Spange. „Viele städtische Gebäude verfügen über große und geeignete Dachflächen, die bislang ungenutzt bleiben. Das ist weder aus ökologischer noch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll.“ Ziel des Antrages sei es gewesen, endlich einen verbindlichen Fahrplan für den Ausbau der Solarenergie auf kommunalen Gebäuden zu schaffen.
Es werden heute bereits Photovoltaikanlagen im Rahmen von Contracting-Modellen gemeinsam mit den Stadtwerken betrieben. Nach Auffassung der Gruppe GRÜNE-Linke reicht es jedoch nicht aus, Einzelmaßnahmen ohne langfristige Planung voranzutreiben. Vielmehr müsse nachvollziehbar festgelegt werden, welche Gebäude aufgrund ihrer Dachgröße, Ausrichtung oder energetischen Situation besonders geeignet seien und in welcher Reihenfolge eine Umsetzung erfolgen solle. Die Gruppe GRÜNE-Linke weist darauf hin, dass gerade deshalb ein strukturiertes Konzept notwendig sei. Andreas Finckh, Mitarbeiter der Stadtratsgruppe, sieht erhebliche Potentiale an den Schulen Energiekosten einzusparen. „Es ist gut, dass es schon einige Anlagen gibt bzw. in Planung sind, aber es geht uns darum, weitere sinnvolle Optionen für den Bau neuer Anlagen zu ermitteln. Wir sehen da noch viel Potential.“
Dorian Spange verweist zudem auf die finanzielle Bedeutung des Vorhabens: „Photovoltaik ist aktiver Klimaschutz und zugleich ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Jede Kilowattstunde Strom, die die Stadt selbst erzeugt, macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen.“ Gerade vor dem Hintergrund dauerhaft hoher Energiekosten müsse die Stadt ihre Möglichkeiten zur Eigenversorgung konsequent nutzen.
Die Stadtratsgruppe sieht in dem Ratsbeschluss einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und nachhaltigen kommunalen Energiepolitik. „Andere Städte zeigen längst, dass Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden selbstverständlich sein kann“, so Spange abschließend. „Nienburg sollte hier nicht nur Schritt halten, sondern die Chancen der Energiewende aktiv nutzen.“






